| | Wettbewerb Umstrukturierungskonzept der Kirche in Hattert in Zusammenarbeit mit Professor Henner Herrmanns, Vallendar
PROJEKTDATEN Bruttogeschossfläche: ca. 550 m²
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 | OBJEKT Bei der Umstrukturierung der kath. Kirche in Hattert sollen Gemeinderäume reversibel in den existierenden Kirchenbaukörper eingebaut werden. Der dadurch verkleinerte Kirchenraum soll danach weiterhin den liturgischen Anforderungen genügen. Die Kirche wird umgenutzt, indem die westlich gelegene vordere Hälfte des Baukörpers weiterhin für sakrale Zwecke zur Verfügung steht, während die östliche hintere Hälfte für die Gemeinderäume genutzt wird. Die bisherige Ausrichtung der Eingangsseite wird nach der Verkleinerung des Kirchenraumes und dem Einbau von profanen Funktionen nicht mehr beibehalten. Der Sakralraum wird nicht wie bisher über die Längsachse betreten, sondern die Marienkapelle auf der Südseite wird zum neuen Eingang der Kirche umfunktioniert. Aus dem Longitudinalraum ist durch die Flächenreduktion ein klarer Zentralraum geworden, der dem Einzelnen zur Sammlung, der Gemeinde zur Versammlung verhilft. Der Altar findet seinen Platz vor dem großen Kirchenfenster. Dieses führt den Blick der eintretenden Gläubigen sofort zum Altar, dem Höhepunkt und Blickfang der Kirche. Er steht nunmehr vor dem Lichtfenster, das auf das „himmlische Jerusalem“ als Reich Gottes verweist. „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8,12). Die Symbolik des Altarraums als hellsten Ort der Kirche kommt hier – mehr als bisher - prägnant zum Ausdruck. Um den Altar ist genügend Platz für Ambo, Taufbecken, Chor und Spielszenen im Familiengottesdienst vorgesehen. Der Altarraum wird eingeebnet.
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 | PLANUNGS-PLUS Entwurfsidee war Neues gestalten – Vertrautes erhalten. Der neue Sakralraum besteht aus den zwei vorhandenen Wandmauern und der bereits existierenden gläsernen Wandmembrane. Die vierte Raumeinfassung besteht aus flexiblen, Schall gedämmten Trennwänden, die nach Bedarf mobil verschoben werden können.Der dahinter sich befindende Gemeindesaal kann z.B. bei Festgottesdiensten zu Weihnachten, Ostern, etc. zum Kirchenraum zugeschaltet werden. Durch die Verkleinerung des Kirchenraumes bei gleichzeitiger Beibehaltung der bisherigen Durchfensterung wird der Raum als hell und Licht durchflutet empfunden und erhält durch die neue Lichtdramaturgie authentische Spiritualität.
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